Freitag, 16. Juni 2017

Killing Joke & Grave Pleasures @ Bochum, Zeche (14.6.2017)

Killing Joke bitten zum Tanz
Tag 2 in der Bochumer Zeche. Diesmal war ich mit Jürgen da. Wir beiden hatten Killing Joke schon im Dezember in der Kölner Kantine gesehen... und befunden, dass es sich lohnen würde, diese Band noch einmal zu sehen. Als Support war eine finnische Band - Grave Pleasures - angekündigt, die auf den ersten Blick nichts Tolles verhieß. Allein der Name. Ok. Typisch Finnland, wo eh alles ja ein wenig dunkel ist. Dann aber auch die Beschreibung auf der Facebook-Seite: "Apocalyptic Death-Rock". Also war irgendwie so ein Metalkram mit Schreistimme zu erwarten, entpuppte sich diese finnische Band als richtig gut: irgendsoeine Mischung zwischen Glam, Gothic und Rock. Die Texte waren - dem Bandnamen entsprechend - düster, aber der Rest war unterhaltsam und kurzweilig. Zudem waren die Musiker auch noch sehr sympathisch. Also: der Support war schon einmal sehr gut. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: obwohl der Einlass erst um 19.00 war, fing die Vorband schon um 19.30 an und hörte exakt nach einer halben Stunden auf.
Sie können lächeln!
So standen Killing Joke um 20.30 auf der Bühne und spielten 90 Minuten. Sehr zuvorkommend für die hauptsächlich älteren Herrschaften, die sich in der wiederum nicht ausverkauften Zeche versammelt haben. Der Set war gegenüber Köln leicht verändert: "New Cold War", "Change", "Turn to Red" sowie "Complications" waren nicht mehr im Programm. Dafür spielte die Band "Sun Goes Down ", "Asteroid", "Corporate Elect" und "

The Death and Resurrection Show". Der Sound in der Zeche war wieder einmal sehr gut und insgesamt hatten alle Spaß. Ab und zu gab das eine oder andere technische Problem mit dem Schlagzeug, so dass die gewohnt theatralischen Einleitungen des Sängers zu einzelnen Liedern leicht verpufften, weil der Schlagzeuger noch nicht anfangen konnte. Aber das war nicht schlimm. Die Band war eh gut drauf. Alle vier plus der Frau an den Keyboards waren recht ausgelassen und hatten einfach bock zu spielen. Jaz Coleman gebührt schließlich noch insofern Respekt, dass er trotz der Wärme in der Zeche sein Outfit bis zum Schluß anbehielt: Der muss wie Sau geschwitzt haben...was man ihm aber nicht ansah. Um 22.00 war dann Schluß und wir fuhren zufrieden wieder nach Düsseldorf. Killing Joke? Immer wieder!

Das war die Setlist:
The Wait 

Autonomous Zone 

Love Like Blood 

Eighties

European Super State 

Sun Goes Down

Unspeakable 

Wardance 

I Am the Virus

Exorcism

Asteroid

Corporate Elect 

Pssyche 


SO 36

Requiem

The Death and Resurrection Show 

Pandemonium

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